' Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman.'. Abenteuer eines neugierigen Physikers.

' Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman.'. Abenteuer eines neugierigen Physikers.

Richard P. Feynman

Language: German

Pages: 294

ISBN: 3492213472

Format: PDF / Kindle (mobi) / ePub


Dieses witzige Buch des amerikanischen Physikers und Nobelpreisträgers dreht sich rund um den Menschen Feynman, der mit Anekdoten und Geschichten aus der Schulzeit, aus seiner Zeit in Alamo und schließlich als Professor aufwartet, die den Schluß zulassen, daß Feynman zeitlebens das war, was man hier als "Lausebengel" bezeichnen würde. Aber auch die Motivation Feynmans, zu den höchsten Gipfeln der Wissenschaft vorzudringen, wird aus diesen Geschichten deutlich: die Neugier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie benutzten die Worte auf komische Art und Weise, und ich konnte nicht recht verstehen, was sie sagten. Ich wollte sie aber in ihrem Gespräch nicht unterbrechen und sie nicht dauernd bitten, etwas zu erklären, und bei den wenigen Malen, als ich doch fragte, versuchten sie es mir zu erklären, aber ich begriff es trotzdem nicht. Schließlich luden sie mich ein, in ihr Seminar zu kommen. Sie hatten ein Seminar, das wie eine Klasse war. Es war jede Woche einmal zusammengekommen, um ein neues

Richtige, aber ich stellte mich an wie ein Amateur - dumm und schlampig. Mich erinnert das an den Mann von Madame Bovary in dem Buch von Flaubert, ein stumpfsinniger Landarzt, der irgendeinen Einfall hatte, wie man Klumpfüße heilen kann, und alles, was er tat, war, die Leute zu verhunzen. Ich war so ähnlich wie dieser unerfahrene Chirurg. Über die andere Arbeit mit dem Phagen habe ich nie geschrieben - Edgar hat mich immer wieder gebeten, das niederzuschreiben, aber ich bin nie dazu gekommen.

zur Zeit nicht gerade viele experimentelle Beweise haben, bin ich mir nicht absolut sicher, was die korrekte Theorie der Gravitation angeht.« Einstein hatte Verständnis dafür, daß die Dinge anders sein konnten als seine Theorie behauptete; er war anderen Ideen gegenüber sehr tolerant. Ich wünschte, ich hätte behalten, was Pauli gesagt hatte, denn Jahre später entdeckte ich, daß die Theorie nicht genügte, um eine entsprechende Quantentheorie aufzustellen. Es ist möglich, daß dieser bedeutende

und auf dem Boden des Lastwagens sehe ich diesen dunkelroten Fleck. Ich dachte: »Das ist es nicht. Das ist ein Nachbild.« Ich schaue wieder auf rnd sehe, wie sich dieses weiße Licht in Gelb und dann in Orange verwandelt. Wolken bilden sich und verschwinden wieder - wegen der Verdichtung und der Ausbreitung der Druckwelle. Schließlich ein großer orangeroter Ball; das Zentrum, das so hell war, wird zu einem orangeroten Ball, der anfängt zu steigen und sich ein bißchen aufblaht und an den Rändern

kurz angesetzt. Also mußte man überlegen: »Kann man die Lösung irgendwie sehen?« Manchmal konnte man die Lösung blitzartig sehen, und manchmal mußte man einen anderen Weg erfinden und dann die Algebra-Aufgabe so schnell wie möglich erledigen. Es war eine wunderbare Übung, und ich wurde immer besser und war schließlich der Anführer des Teams. Auf diese Weise lernte ich, Algebra-Aufgaben sehr rasch zu lösen, und das kam mir auf dem College zugute. Wenn wir ein Problem in Differential- oder

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